16. August 2017 Letzte Aktualisierung 07.07.2017 - 11:49

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Meine gamescom 2016 - Sunnyka Lue

Nachfolgend ein Erfahrungsbericht zur gamescom 2016 von Sunnyka Lue. Viel Spaß beim Lesen: 

Anreise

Meine Anreise war schon am Dienstag. Aber leider auch sehr früh. Um 3.30 Uhr hieß es aufstehen, fertig machen und dann 4:30 Uhr los zum Kieler Bahnhof. Nachts scheint alles pünktlicher zu sein, denn 5:15 Uhr stieg ich dann zusammen mit einigen Freunden pünktlich in den Fernbus, um meine 9 Stündige Fahrt zu genießen. 14:30 Uhr stiegen wir aus dem Bus raus, alle mehr oder weniger erschöpft, da es zwischen den wenigen Haltestationen unterwegs fast keine Zeit gab mal schnell einen Snack sich zu besorgen oder mal schnell zu seinem Hygienebedürfnis nachzukommen ;). In Leverkrusen angekommen stiegen wir um in die Bahn nach Köln Messe Deutz. Dort angekommen ging es zum wirklich schweißtreibenden Teil den Weg vom Bahnhof zum Gamescom Camp. Ca. 2 km mussten wir unser Gepäck tragen. Im Jugendpark Köln angekommen checkten wir ein und bauten unsere Zelte auf. Ausklingen ließen wir den Tag unterschiedlich: Einige im WLAN-Zelt, andere am Lagerfeuer und wieder andere luden im Jugendhaus ihre elektronischen Geräte auf. 

gamescom 2016

Der erste Eindruck war der gleiche wie letzte Jahr: Groß, laut, atemberaubend. Durch die 10 Hallen ging ich mit gemächlichem Schritt. Auch wenn es mich nach jeder Halle erst mal nach draußen zog, zog es mich genauso nach einigen Minuten in der Stille wieder zurück in die belebten Hallen. 

Ich fand es phantastisch wie viele Aussteller sich darum bemühten ihre Spiele so pompös und groß wie möglich auszustellen. Der erste Stand, der mir da einfällt ist Blizzard. Denn die Spielestationen waren eine Mischung zwischen offenen Stationen und geschlossen Stationen. Bei Overwatch zum Beispiel waren die Wände zwar 2 Meter hoch aber die von den dem Bildschirmen abgewandte Seite war höchstens ein Meter hoch. Man konnte also gut darüber schauen, sah aber nichts vom Spiel. Sowas hätte ich mir bei anderen Ausstellern auch gewünscht als nur ein schwarzen Klotz, in dem man noch nicht ein Mal erahnen konnte, welches Spiel man im Stand spielen könnte.

Was ich auch cool fand, dass der Gameplay Test von den Final Fantasy XV auf einer großen Leinwand gestreamt wurde. So konnte man trotz der langen Wartezeiten ein Blick auf die geile Grafik werfen und auch ein Teil der Story mitbekommen.

Was ich super finde dass es nicht nur Spielehersteller ihre Spiele vorstellten oder Hardwarehersteller zeigten, wie super ein Spiel auf ihrem System läuft, sondern auch Hochschulen, die Studiengänge im Gaming-Bereich haben ausgestellt haben und man sich auch den Vorgang ansehen konnte, wie ein Spiel entsteht.

Die Merchandise-Halle ist jedes Jahr ein Sammelpunkt für Menschen. Ich kann dem nicht so viel abgewinnen, obwohl ich mir wahrscheinlich mit dem nötigen Geld schon das ein oder andere Shirt oder Accessoire gegönnt hätte. Aber mit 20 Euro als Limit, ist man in dieser Halle höchstens dabei bei den Yu-Gi-Oh!-Spielen, in dem man gegen Profis spielen kann, wenn man möchte.

Da ich in den den ersten zwei Tagen in den Hallen rumgeschlendert bin, war ich Freitag und Sonntag größtenteils am Stand der RetroGames. Ich hab in meiner Kindheit nie wirklich eine Konsole gehabt und nutzte den RetroGame Stand einfach fürs Nachholen der Gamer-Kindheit und habe da knapp 4-5 Stunden Spiele gespielt. Danach habe ich noch Myuu, meinem Lieblings-Pianisten, zugeschaut und bin denn nach einer Runde durch die Hallen auch wieder gegangen .

Ich gehe auf die gamescom in Köln weniger wegen den Spielen, sondern eher wegen dem Merchandise und den wenigen Informationen, die man nur vor Ort im persönlichen Gespräch bekommt. Für mich ist die Gamescom aber auch ein wichtiger Termin im Jahr um mich mit Freunden zu treffen, die ich über das Jahr nicht sehen kann. Aber auch der Reiz den ein oder anderen Youtuber zu sehen und vielleicht ein Autogramm abzustauben gehören zu meinem gamescom-Fieber. So und damit endet mein Eindruck zur Gamescom 2016. Noch ein paar Eindrücke vom gamescom Camp.

GamesCom Camp

Da die Organisierung bei uns in der Gruppe besser war als im Jahr zuvor, kamen wir diesmal fast gleichzeitig an. Das Einchecken am Dienstag war sehr leicht, Ordnung vom Camp lesen und akzeptieren, das Ticket abgeben, Bändchen abholen und 5 Euro als Müllpfand bezahlen (das Geld hat man zurückbekommen, wenn man die Marke wiedergebracht hat). Man hatte die Möglichkeit sich mit einem Buggy sein Gepäck zum gewünschten Zeltplatz transportieren zu lassen. Neuankömmlinge wurden eingewiesen, wo was im Camp ist, alte Hasen hingegen wurden gleich zu den Platzverteilern weitergeleitet. Das konnten wir zum Glück überspringen da ein Teil unserer Gruppe schon ein Platz für die Zelte ausgesucht und belegt hatten. So konnten wir schnell und einfach unsere Zelte aufbauen. Danach konnte man frei wählen, ob man lieber ins W-LAN-Zelt gehen wollte, N64 Spiele spielen, sich mit Trinken und Essen eindecken, sich lieber ins Jugendhaus setzen und seine Geräte aufladen wollte. Die Geräte konnte man, wenn man wollte, auch gegen eine kleine Gebühr aufladen lassen und die Zeit zum Zocken oder anderweitig nutzen. 

Jeden Abend veranstaltete RedBull in Kooperation mit Teamspeak Game-Events, wie Mariokart 64, FiFA oder Smash Brothers, in dem man verschiedene Sachen gewinnen konnte. Zum Beispiel eine WiiU oder ein Gamingstuhl, der ultra bequem ist. 

Eigentlich war um 22 Uhr Nachtruhe, eigentlich! Aber man dachte eher dass dann die Party erst richtig begonnen hat. Angefangen mit der bekannten Legende Helga zu schreien. Wer trotzdem früh schlafen wollte, konnte sich mit Ohrstöpseln schnell Abhilfe schaffen. Je nach Wetter war der Schlaf dann auch mehr oder minder erholsam. 

Aber mit einem frischen Kaffee, der nicht nur an einem Stand, sondern auch im Jugendhaus zur Verfügung stand, war die Sorge auch wieder verschwunden. 

Neben Kaffee bekam man auch ein Frühstücksbuffet gegen einen guten Preis angeboten.

Abreise

Sachen einpacken, Zelte abbauen, Müll und Pfandflaschen zusammenräumen und dann hieß es Check-Out. Zwei Stunden dann noch vor dem Jugendhaus Geräte aufladen und Tischkicker spielen. Zum Bahnhof mit dem ganzen Gepäck mit dem Bus, schleppen war eindeutig zu anstrengend. Im Bahnhof gönnten meine Gruppe und ich uns noch etwas zu Essen, bevor es dann mit der Bahn nach Leverkrusen ging und wir um 16.55 Uhr in den Bus stiegen.

Das waren meine Eindrücke von der Gamescom und vom Gamescomcamp. Danke fürs Lesen.

Mit lieben Grüßen Sunnyka

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